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01. August 2010
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Revanche geglückt - Deutschland siegt mit 3:1

Wenn man nach dem Zeitpunkt der Tore gegangen wäre, hätte man mit einem weiteren Debakel gegen Rumänien rechnen müssen. Am 28. April 2004, beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams, gingen die Deutschen mit 1:5 unter. Damals fiel das erste Tor für die Rumänen in der 21. Minute.
Diesmal sollte alles anders werden. Das Problem dabei war nur, dass die Rumänen schon wieder in Führung gingen und das bereits nach zwei Minuten. Nach einem Freistoß aus halblinker Position, stand Goian alleine vor Keeper Hildebrand und musste nur noch einnicken. Der einzige Abwehrspieler, der versuchte ihn daran zu hindern, war Christoph Metzelder. Da dieser aber allein gegen vier Rumänen stand, war nichts zu retten. Die Deutschen spielten gegen einen technisch guten Gegner, der eine sehr gute Spielanlage aufwies und mit flüssigen Kombinationen überzeugte. Dagegen konnte das Löw-Team zunächst kein probates Mittel finden und Chancen von Hitzlsperger, Jansen und Helmes blieben unbelohnt. Sehr auffällig auf Seiten der Osteuropäer war der Stuttgarter Marica, der in der 21. Minute alleine vor Hildebrandt auftauchte, den Ball aber aus seitlicher Position nicht im Tor unterbrachte. Besser hätte es Lukas Podolski machen müssen. Eine misslungene Abseitsfalle der Gäste brachte ihn in eine aussichtsreiche Situation 16-Meter frei vorm Tor. Podolski schien selber so überrascht, dass er den Ball vertändelte und lediglich noch die lange Ecke anvisieren konnte. In der 41. Minute wurde dann aber der Ausgleich bejubelt. Bernd Schneider köpfte nach einer gelungenen Flanke von Bastian Schweinsteiger zum 1:1-Pausenstand ein.
Die zweite Hälfte begann wieder mit einer Riesenchance für Podolski. Ein weiteres Mal stand er ganz verlassen vor des Gegners Tor, schaffte es aber erneut nicht, den Ball in die Maschen zu schießen(46). Danach tasteten sich beide Teams ab und bis zur 64. Minute geschah nichts Aufregendes mehr. Die Rumänen vergaben eine gute Chance auf die erneute Führung, nachdem sie sich mit guten Kombinationen in den deutschen Strafraum vorgespielt hatten. Diese Möglichkeit blieb jedoch ungenutzt und das wurde direkt im Gegenzug bestraft. David Odonkor erkämpfte sich den Ball an der Mittellinie selbst, warf den Turbo an, und wirkte im Strafraum angelangt, als wüsste er nicht, was er tun soll. "Wenn du nicht weißt wohin mit dem Ball, dann schieß ihn halt ins Tor". Diese alte Weisheit befolgte Odonkor und schoss zur 2:1-Führung ein. Danach erspielten sich die Gastgeber weiter gute Möglichkeiten, die vor allem von Patrick Helmes vergeben wurden. In der 81. Spielminute dann aber die Erlösung. Podolski sorgte mit einem Gewaltschuss aus 18-Metern für die Entscheidung. Hilbert hatte mustergültig für die Vorarbeit gesorgt.
 

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