01. August 2010
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Münchener kriegen die Kurve
Endlich ist die Zeit der Trainingslager, Vorbereitungsspiele und Hallenturniere passé. Mit dem Achtelfinale des DFB-Pokal startete die deutsche Elite in das Fußball-Jahr 2008. Die wichtigsten Dienstags-Duelle spielten sich dabei im Ruhrpott ab - in Dortmund und Gelsenkirchen.
Borussia Dortmund - Werder Bremen 2:1.
Ein echter Klassiker im Dortmunder Westfalenstadion. Vor 64.100 begeisterten Fans verzichtete Werder Bremen zunächst auf den angeschlagenen Superstar Diego, nahm aber sofort das Heft in die Hand. Trotz der klar besseren Spielanlage der Bremer ging der BVB durch einen Konter mit 1:0 in Front, als Federico einen Zuckerpass von Petric vollendete (19.). Klimowicz erhöhte auf 2:0 (80.), die spielstarken Werderaner - mittlerweile mit Diego - gaben aber nicht auf. Der Brasilianer verwandelte einen Strafstoß zum 1:2 (82.), scheiterte aber drei Minuten später erneut vom Punkt aus an Torwart Ziegler.
Wuppertaler SV - Bayern München 2:5.
Mehr als 60.000 Zuschauer wollten im Fußballtempel Veltins-Arena den Regionalligisten zur Sensation schreien. Letztendlich jedoch erwies sich das Bayern-Starensemble als übermächtig. Trotz drückender Überlegenheit des Bundesliga-Tabellenführers ging es mit 2:2 in die Pause. Die Tor durch Klose (15./27.) glichen Damm (26.)und Saglik (29.). Nach dem 3:2 durch van Buyten (50.) und einem nicht gegebenen Elfmeter war der Widerstand des WSV endgültig dahin. Toni und Altintop schraubten das Ergebnis in die Höhe.
Alemannia Aachen - 1860 München 2:3.
Lange sah alles nach einem perfekten Debüt für Aachens neuen Coach Jürgen Seeberger aus. Kolev sorgte für die frühe Führung nach zehn Minuten, die Ebbers (40.) ausbaute. In der Schlussphase drehten die Löwen plötzlich auf und holten alles in den ersten 82 Minuten verpasste nach. Kapitän Danny Schwarz (82.) und Kukucovic (85.) glichen aus, bevor der 20 Jahre alte Johnson mit einem fulminanten Schuss zum 3:2 sich zum blauen Helden machte und die Löwen ins Viertelfinale katapultierte.
1899 Hoffenheim - Hansa Rostock 2:1.
Während Hansa einen denkbar schlechten Start erwischte, geht die Dorf-Erfolgsstory weiter. Zum zweiten Mal innerhalb von fünf Jahren qualifizierte sich Hoffenheim für die Runde der letzten Acht. Von Beginn an setzte der Zweitligist alles auf eine Karte und wurde durch das 1:0 von Nilsson (12.) belohnt. Nach dem Ausgleich durch Kern (52.) stellte sich Hansa selbst ein Bein: Verteidiger Orestes lenkte eine Flanke ins eigene Netz (71.), das entscheidende 2:1. Ein von Wächter gehaltener Salihovic-Elfmeter mutierte zur Randerscheinung.
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